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Dorfkirchen auf Rügen

Altenkirchen

Altenkirchen - Pfarrkirche
Pfarrkirche Altenkirchen

Altenkirchen - Pfarrkirche
Freistehender Glockenstuhl in Altenkirchen

Die Backsteinkirche in Altenkirchen wurde ab 1200 erbaut. Daher findet man noch Teile aus der Romanik. Sie zählt als älteste Kirche der Insel Rügen. Seit dem 14. Jahrhundert gibt es auch gotische Elemente. So stammt der Taufstein aus dem frühen 13.Jahrhundert. Ein Triumphkreuz wurde im 14. Jahrhundert errichtet. Die Kirche besitzt ein Kreuzrippengewölbe.

Der Altar wurde um 1724, also im Barock, gefertigt. Der Glockenstuhl (aus dem 17. Jahrhundert) steht frei neben der Kirche.
Von der 1750 erbauten Orgel existieren nur noch das Gehäuse und Teile eines Registers. 1875 und 1971 wurde die Orgel neu erbaut.

Eine Besonderheit ist der in der Sakristei befindliche Priesterstein. Dieser stellt entweder den Priester eines Slawengottes dar oder ist der Grabstein von Fürst Tezlaw, einstmals Besitzer der Halbinsel Wittow.

Der bekannte Schriftsteller Gotthard Ludwig Kosegarten arbeitete von 1792 bis 1808 in diesem Gotteshaus als Pfarrer.


Wieck

Wieck - Backsteinkirche
Dorfkirche Wieck mit freistehendemGlockenstuhl

Wieck - Backsteinkirche
Dorfkirche Wieck

In Wieck befindet sich die Kirche St. Georg, eine Hallenkirche. Sie wurde im 15. Jahrhundert durch Zisterzienser errichtet, die dies in mehreren Bauabschnitten taten. Zuerst wurden Chor und Sakristei erbaut, später kam das Langhaus hinzu. Ein Reiterstandbild "Ritter Georg zu Pferde" vervollständigte um 1500 die Kirche. Auch hier findet man einen freistehenden Glockenturm, da der Kirchturm im 16. Jahrhundert zerstört wurde.

Der üppige Altar stammt aus dem 18. Jahrhundert also aus dem Barock. Auch ein Taufständer und zwei Beichtstühle sind aus dieser Zeit. 1787 baute man sogar eine Gruft.

Der weitere Ausbau erfolgte 1826 (Kanzel, Gestühl, Emporen). Ebenfalls 1826 baute man die Orgel, die später erweitert wurde.

Geht man auf den Kirchhof findet man Grabsteine und ein Kriegerdenkmal.


Schaprode

Schaprode - Kirche Schaprode - Kirche
Backsteinkirche Schaprode

Schaprode im Westen der Insel Rügen ist bekannt als Fährhafen zur Insel Hiddensee. Aber auch in diesem Ort gibt es eine Kirche, die sehenswert ist. Die St. Johanniskirche wurde Anfang des 13. Jahrhunderts erbaut. Sie ist somit die drittälteste Kirche Rügens.
Der einst romanische Baustil ist heute sichthbar am Chor und Teilen der Ostwand. Um 1450 wurde das Kirchenschiff im gotischen Baustil umgestaltet. Immer wieder gab es bauliche Veränderungen: die Sakristei aus dem 16.Jahrhundert, die Kirchenglocken von 1609 und 1728, der hölzerne Dachturm, ein barockes Patronatsgestühl, der Altar aus dem 18. Jahrhundert.
Sehr sehenswert sind die Kanzel und der Beichtstuhl. Beides wurde im 18. Jahrhundert filigran geschnitzt und prunkvoll bemalt. Die mechanische Orgel entstand 1895.


Gingst

Gingst - Backsteinkirche
Dorfkirche Gingst

Gingst - Kirche Gingst - Kirche
Backsteinkirche Gingst

Die Kirche St. Jacobi in Gingst ist der zweitgrößte Kirchenbau der Insel Rügen. Sie wurde etwa ab 1300 erbaut. Aus dieser Zeit stammt der Chor. Um 1400 kam das Kirchenschiff dazu. Mitte des 15. Jahrhunderts errichtete man den Kirchturm.
Im Jahr 1726 wütete ein Großbrand in Gingst, wobei auch die Kirche beschädigt wurde. Wiederaufgebaut wurde diese im barocken Stil. So entstanden Stuckdecken, ein Kreuzrippengewölbe sowie das Südportal der Kirche.
Das Besondere an der Kirche sind zwei Sonnenuhren, eine sogar aus dem Mittelalter.
Auch an der Ausstattung der Kirche ist der barocke Stil erkennbar. So sind zu sehen: eine hölzerne Kanzel, Patronatsstühle, ein Altaraufsatz, eine Räderuhr und die Taufe. Eine weitere Besonderheit ist eine Grabplatte mit zwei Wappen. Eine Truhe mit Eisenbeschlägen stammt aus dem 17. Jahrhundert. Das Uhrwerk und Zifferblatt der alten Turmuhr sind in der Turmhalle zu bewundern. Eine Orgel aus dem Jahr 1790 rundet das Gesamtbild ab.


Trent

Kirche Trent
Backsteinkirche in Trent

Im kleinen Ort Trent steht die Pfarrkirche St. Katharinen, welche 1318 erstmalig urkundlich erwähnt wurde. Um 1400 wurde der Chor errichtet.
Dies ist der älteste Teil der Kirche. Im 15. Jahrhundert erbaute man das Langhaus. Es ist dreischiffig, aus Backstein und im gotischen Baustil.
Auch diese Kirche ist sehr sehenswert. So beeindrucken beim Betreten des Bauwerks ein Kreuzrippengewölbe oder Spitzbogenfenster. Die Kirche besitzt auch eine Sakristei und eine Taufkapelle.
Besonders groß und wuchtig ragt der Kirchturm in die Höhe. Er wurde vom 15. bis zum 17. Jahrhundert erbaut und hat vier Geschosse. Innen befinden sich zwei Glocken aus Bronze.
Wer sich nun ins Innere der Kirche begibt, entdeckt eine sehenswerte Ausstattung. Der Schnitzaltar stammt aus dem Barock und wurde von zwei Stralsunder Künstlern hergestellt und bemalt. Zu sehen ist auch ein Beichtstuhl, der 1754 in die Kirche kam. Die Kanzel baute man im 17. Jahrhundert. Der alte Taufstein aus Granit ist eines der ältesten Stücke der Kirche (etwa um 1300). Zu sehen sind auch Teile eines Patronatsgestühls, Grabplatten und natürlich eine 1861 erbaute Orgel, die 1999 restauriert wurde.


Waase auf Ummanz

Kirche Waase / Ummanz
Backsteinkirche in Waase / Ummanz

Auf der Insel Ummanz befindet sich die Pfarrkirche St. Marien. Es ist die einzige auf dieser Insel.
1322 wurde sie erstmalig erwähnt. Natürlich ist sie, wie viele Kirchen auf der Insel Rügen, ein Backsteinbau.
1341 gehörte die Kirche zum Heiligengeisthospital zu Stralsund. Im 15. Jahrhundert erfolgten Umbauten. Das Kirchenschiff, der Chor und die Sakristei entstanden neu.
Eine Besonderheit dieser Kirche ist der um 1520 als Auftragsarbeit gestaltete aufklappbare Altar. Unter anderem sind Szenen aus der Passionsgeschichte zu sehen. Etwa um 1500 wurde das Kruzifix geschaffen. Weiterhin zu bewundern sind ein Sakramentschrein und Bronzeleuchter.
Der Glockenturm befindet sich wie so oft separat neben der Kirche.


Bobbin

Bobbin

Bobbin
Dorfkirche Bobbin auf Jasmund

In Bobbin erwartet den Besucher etwas besonderes. Die St. Pauli Kirche ist die einzige Feldsteinkirche auf Rügen, die erhalten ist. So wie man sie jetzt sieht, wurde sie um 1400 fertiggestellt. Es kann jedoch sein, daß vorher schon eine Kirche hier stand, denn der Taufstein stammt wahrscheinlich aus dem Jahr 1300. Schiff mit Chor und Sakristei wurden um 1400 gebaut, der Turm ein Jahrhundert später. Weitere Ausbauten und Erneuerungen folgten.

In der Kirche sind viele Stücke aus vergangenen Jahrhunderten zu bewundern.
Zum Beispiel: Grabplatten, eine Schranktruhe, Malereien an der Kanzel, Altaraufsatz mit Motiven aus dem Leben Jesus, Wappen, Beichtstuhl

Aus dem 19. Jahrhundert stammen Gestühl und Orgel. Die Glocken wurden 2002 erneuert bzw. restauriert.

Sehenswert ist auch der Friedhof neben der Kirche mit einem Gruftbau und verschiedenen alten Grabsteinen.


Rappin

Rappin - Backsteinkirche
Dorfkirche Rappin

Die erste urkundliche Erwähnung der St. Andreas Kirche Rappin war 1305. Gebaut wurde sie aber schon eher etwa in der 2. Hälfte des 13. Jahrhunderts. Sie ist also eine der ältesten Kirchen Rügens.
So wie wir die Kirche heute sehen, war sie um 1400. Die Kirche besaß auch einen Glockenturm, der aber 1626 einstürzte. Deshalb erfolgte der Bau eines Glockenstuhls mit ursprünglich zwei Glocken. Eine davon wurde im 1. Weltkrieg eingeschmolzen. Erst 2010 erhielt die Kirche wieder eine zweite Glocke.
Im Inneren ist das Taufbecken aus dem 13. Jahrhundert das älteste Teil der Ausstattung. Der Altaraufsatz wurde 1669 gefertigt. Eine Kanzel aus Kiefernholz stammt von 1702. Die Wände und Decken sind bemalt. Die Orgel wurde 1859 errichtet.
Auf dem Friedhof außerhalb der Kirche sind zahlreiche uralte Grabsteine zu sehen.


Rambin

Kirche Rambin
Backsteinkirche in Rambin

Die St. Johannes Kirche in Rambin ist ebenfalls ein Backsteinbau und eine der ältesten auf Rügen. Die erstmalige Erwähnung war 1300. Heute sieht sie natürlich anders aus, denn im 14. Jahrhundert erfolgte der Anbau der Sakristei und eine Veränderung des Langschiffes. Barocke Elemente erhielt die Kirche dann um 1700. Davon künden die hölzerne Decke, die Westempore und Ausstattungsstücke in gold und weiß. Im 18. Jahrhundert kam dann noch die Nord- und Südempore dazu:

Das heißt also, viele Teile dieser Backsteinkirche entstanden in unterschiedlichen Jahrhunderten.
- der Altar 1738
- der Taufstein im 13. Jahrhundert
- Triumphkreuz und geschnitzte Mariafigur aus dem Spätmittelalter
- Malereien an Nord- und Südwand, die Kirchenbänke sowie zwei Votivschiffe aus dem 19. Jahrhundert
- Eine neue Orgel wurde 1971 gebaut.
Heute kann man die Kirche täglich besichtigen und auch Gottesdienste finden regelmäßig statt.


Gustow

Kirche Gustow

Kirche Gustow
Kirche in Gustow

Die Dorfkirche Gustow reiht sich ein in den Reigen der Backsteinkirchen auf Rügen.
Um 1250 erbaute man den Chor. Erst im 15. Jahrhundert wurde das Hauptschiff mit einem Gewölbe errichtet. Aus dieser Zeit stammen auch die meisten Ausstattungsstücke, zum Beispiel wertvolle Wandmalereien um 1420. Bemerkenswert ist auch die Triumpfkreuzungsgruppe.
In der Zeit des Barock kamen weitere Stücke dazu. so sind zu bewundern der Altaraufsatz, der Taufständer, die Kanzel und die Orgel.
Die Fenster an der Süd- und Nordwand des Hauptschiffes (von 1914) strahlen bei Sonnenschein besonder schön. Dargestellt ist Christi Himmelfahrt und ein weihnachtliches Motiv.
Zwei Glocken aus Bronze befinden sich ebenfalls in der Kirche.
Ab 1990 gab und gibt es umfangreiche Baumaßnahmen, damit die Kirche weiterhin für alle Menschen erhalten bleibt.


Poseritz

Poseritz - Backsteinkirche
Dorfkirche Poseritz

Etwa Anfang 1300 begann der Bau des Langhauses der Kirche St. Marien in Poseritz. Natürlich wurden Backsteine verwendet. Das Fundament bildeten Findlinge. Erst um 1450 erfolgte der Bau eines Kreuzrippengewölbes, des Turms und des Chores.
Zu DDR Zeiten, also um 1980, gab es kaum Mittel zur Restauration der Kirche. Deshalb wurde diese wegen Einsturzgefahr gesperrt. Erst 1988 erhielt die Kirchgemeinde Mittel zur Rekonstruktion. Es entstanden neue Dachstühle und Dächer. Der Turm wurde gesichert. Wandmalereien, die im Inneren der Kirche entdeckt wurden, konnten wegen fehlender Gelder nicht restauriert werden.
Sehenswert ist die Kirche allemal. Aus dem Mittelalter stammt der Altar. 1755 wurde eine barocke Kanzel erbaut. Auch ein Beichtstuhl ist zu bewundern. Um 1850 wurde die Orgel eingebaut.
Zwei Glocken bilden das Geläut der Kirche. Eine stammt aus dem Jahr 1450 und eine Zweite wurde 1992 gegossen.


Zudar

Kirche Zudar
Backsteinkirche in Zudar

Auf der Insel Rügen gibt es einen Geheimtip - die kleine Halbinsel Zudar. Hier steht die Kirche St. Laurentius aus dem 14.Jahrhundert, erstmals 1318 erwähnt.
Zunächst war sie eine Wallfahrtskirche. Doch 1372 ging ein Pilgerschiff unter, bei dem die Pilgerer ertranken. Deshalb gab es keine Wallfahrten mehr.
Der Altaraufsatz eines Stralsunder Küstlers entstand 1707, das Hauptbild 1726. Die Kanzel ergänzte 1765 die Ausstattung der Kirche.
In früheren Zeiten zierte kein Turm die Kirche. Dieser wurde erst 1665 fertiggebaut. Auch spüter führte man viele Bauarbeiten durch.
Kirche Zudar Kirche Zudar
Backsteinkirche in Zudar

Zum Beispiel wurde das Dach mit Schieferplatten gedeckt. 1982 erhielt das Innere der Kirche eine farbliche Gestaltung. Eine erneute Umdeckung des Turmdaches erfolgte 1991. Jetzt ziert ein Kupferdach den Turm. Hahn und Kugel glänzen nun golden. 1992/93 erfolgten weitere Arbeiten am Dach.
1884 bekam die Kirche eine Orgel, welche 1985 restauriert wurde. Natürlich besaß die Kirche auch Glocken, welche während der beiden Weltkriege abgegeben werden mussten. Erst 2001 läuteten die neuen Glocken in Zudar.

Garz

Kirche Garz
Backsteinkirche Garz / Südrügen



Kasnevitz

Kasnevitz - Kirche Kasnevitz - Kirche
Backsteinkirche Kasnevitz

Im kleinen Ort Kasnevitz auf Rügen steht die gotische Backsteinkirche St. Jacobi. Ihre Entstehungszeit ist im 14. Jahrhundert angesiedelt.
Im Gegensatz zu manch anderen Kirche besitzt diese einen hohen schlanken Turm, der weit zu sehen ist. Dieser wurde erst im Jahr 1864 errichtet, während Chor, Sakristei und Langhaus im 14. Jahrhundert entstanden.

Da die Kirche 1990/91 im Inneren neu gemalt wurde, ist sie sehr sehenswert. Dazu tragen auch die hohen Spitzbogenfenster bei. Der Altar ist ein Kanzelaltar. Neben diesem steht eine Sanduhr, die die Länge der Predigt anzeigt. Die Orgel wurde 1902 erbaut und 1999 generalüberholt.
Die Kirchenglocke stammt aus dem Jahr 1837.
Sehenswert an der südlichen Außenwand sind zwei Sonnenuhren, eine von 1450 und die Sandsteinuhr von 1750.
Der alte Friedhof lädt zum Verweilen ein. Auch hier befinden sich historische Gräber.


Vilmnitz

Vilmnitz - Kirche

Vilmnitz - Kirche
Backsteinkirche Vilmnitz

Im Putbuser Ortsteil Vilmnitz befindet sich die Kirche St. Maria Magdalena. Auch sie ist eine Backsteinkirche im spätromanischen/gotischen Stil. Die Ersterwähnung war 1249.
Die Kirche befindet sich am Rande des Ortes. Sie besteht aus Turm, Langhaus und Chor. Als ältester Teil sind der Ostchor und die Sakristei einzuordnen, da hier der gotische Baustil erkennbar ist. Das Langhaus aus dem 14. Jahrhundert erhielt im 15. Jahrhundert neue Elemente und der Turm wurde errichtet.
Die Kirche besitzt einen Hochaltar aus Sandstein, der 1603 gestiftet wurde. Eine wunderschöne Holzkanzel fertigte 1709 ein Kunstschreiner aus Stralsund. Ebenso zieht ein Beichtstuhl die Blicke auf sich.
Mitte des 19.Jahrhunderts wurde die jetzige Orgel gebaut, die man 1996 restaurierte. In den Sommermonaten finden Donnerstags am Abend Orgelkonzerte statt.
Eine Besonderheit der Kirche ist die Familiengruft derer zu Putbus. Achtundzwanzig Särge befinden sich hier. Der Putbuser Stadtgründer Fürst Wilhelm Malte I. und seine Ehefrau wurden hier bestattet. In der Kirche selbst sieht man Sarkophage von etwa 1730. Hier ruhen Malte Graf zu Putbus und seine Gemahlin Magdalena Juliana.
Beeindruckend sind auch die vier großen Grabsteine an der Süd- und Nordwand der Kirche. Sie stammen aus dem 16. und 17. Jahrhundert und erinnern an Herren zu Putbus und Gräfinnen. Sehenswert ist natürlich auch der Friedhof mit vielen alten Grabmalen.
Übrigens: Der Film "Die Heiden von Kummerow und ihre lustigen Streiche" (nach einem Roman von Ehm Welk) wurde hier 1967 gedreht.


Zirkow

Zirkow - Backsteinkirche
Dorfkirche Zirkow

In der Gemeinde Zirkow befindet sich die Backsteinkirche St. Johannes. Diese wurde 1313 erstmalig urkundlich erw√§hnt. Die heutige Kirche stammt jedoch aus dem 15. Jahrhundert. Das erkannte man daran, daß im Gewölbe die Jahreszahl 1417 eingeritzt ist.
Die Kirche ist mit Ziegeln gedeckt, der Turm mit Holzschindeln. Gebaut wurde sie auf einem Sockel aus Feldsteinen.
Im Inneren befindet sich ein Kanzelaltar. Auch Beichtstühle und ein Taufengel sind zu sehen. Alles stammt aus dem 18. Jahrhundert. Um 1912 wurde ein Taufstein eingeweiht. Sehens- und vor allem hörenswert ist die Orgel aus dem 19. Jahrhundert.
Das Geläut im Turm besteht aus einer Bronzeglocke (1469) und einer Stahlglocke (1919). Letztere darf nicht mehr geläutet werden.
Sehenswert ist auch der alte Friedhof mit ca. 60 Grabstellen. Ebenfalls gibt es einen Gedenkstein für die Gefallenen des 1. Weltkrieges.


Lancken-Granitz

Lancken-Granitz - Backsteinkirche
Dorfkirche Lancken-Granitz

Von 1250 datiert die erste urkundliche Erwähnung des Ortes Lancken-Granitz. Erst im 15. Jahrhundert wurde die St. Andreas Kirche aus Backsteinen und Feldsteinen erbaut. Zuerst entstanden Chor und Kirchenschiff. Später errichtete man den Turm.
Sehenswert sind die Spitzbogentüren und Fenster. Die Wandmalereien in der Kirche stammen von Anfang des 15. Jahrhunderts. Auch aus dieser Zeit sind das Altarkreuz und eine Bronzeglocke. Später eingebaut wurde das Chorgestühl und die Kanzel. Erst 1865 erklang erstmalig die Orgel. Diese baute man 1909 um und restaurierte sie 2001.
Um die Kirche herum befindet sich ein Friedhof mit Grabsteinen aus dem 18. und 19. Jahrhundert.


Binz

Kirche Binz
Backsteinkirche in Binz



Göhren

Kirche Göhren
Kirche in Göhren



Middelhagen

Middelhagen - Backsteinkirche
Dorfkirche Middelhagen

Middelhagen - Backsteinkirche
Dorfkirche Middelhagen

In Middelhagen steht die Kirche St. Katharina. Sie wurde etwa um 1455 gebaut. Es kann aber sein, daß Teile der Kirche älter sind.
Die Kirche, gedeckt mit Ziegeln, besteht aus Feld- und Backsteinen, was ihr ein anderes Aussehen wie den meisten Kirchen auf Rügen beschert. Der Kirchturm ist aus Holz gebaut.

Im Inneren gibt es eine sehenswerte Ausstattung. Der 1480 erschaffene Katharinenaltar aus Eichenholz kam wahrscheinlich erst nach dem Dreißigjährigen Krieg von Stralsund nach Middelhagen. Kanzel und Gestühl stammen aus der Zeit des Barock. Eine Orgel, auf der auch Albert Schweitzer einmal spielte, wurde 1862 gebaut.
Drei Glocken, 1924 aus Stahl hergestellt, weisen den Menschen den Weg zum Gottesdienst.
Ein besonders Geschenk erhielt die Kirche 1842 von acht Lotsen, das Votivschiff 'Perth'.
Die Katharinenkirche wurde oft zum Motiv auf Gemälden zum Beispiel von Adolph Menzel und Lyonel Feininger.


Groß Zicker

Grß Zicker - Backsteinkirche
Dorfkirche Groß Zicker

Grß Zicker - Backsteinkirche
Dorfkirche Groß Zicker

Hier haben wir es mit dem ältesten Gebäude auf Mönchgut zu tun, der Dorfkirche Groß Zicker um 1360 erbaut. Auch dieses Bauwerk wurde aus Backstein errichtet. Der Kirchturm ist aus Holz.
Schon zu DDR Zeiten fanden ab 1968 Restaurierungen im Inneren statt. 1998 deckte man Dach und Turm neu.

Die Innenausstattung der Kirche ist sehr alt. Wurde die Kirche geweiht, brachte man rote Weihkreuze an, die noch heute zu sehen sind.
Andere Ausstattungsteile sind eine Altarmensa und, ein Sakramentschrein, ca. 500 Jahre alt, aus einem Eichenstamm.
Eine der Glocken wurde wahrscheinlich um 1400 gegossen, zwei weitere erst 2000 angebracht.
Weiterhin fallen die bunten Fensterscheiben aus dem Jahr 1595 auf. Auch gibt es eine barocke Kanzel, Grabsteine, einen Taufstein.
Die Orgel aus dem Jahr 1864 restaurierte man 1999.
Auffällig ist ein Radleuchter, 1868 von Thiessower Lotsen gestiftet. Ein 2001 gestiftetes Votivschiff zieht die Blicke auf sich.

Auf der Sädseite der Kirche zeigt eine Sonnenuhr die Zeit an. Aber Achtung, durch die Sommerzeit geht diese eine Stunde nach.
Rund um die Kirche befindet sich ein alter Friedhof mit zahlreichen Grabsteinen.
Und noch etwas ist erwähnenswert. Gern wird in der Kirche Groß Zicker geheiratet. Paare und deren Gäste - etwa siebzig passen in die Kirche hinein - schätzen die Kulisse und sagen gern: "Ja, ich will".







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